Irgendwo zwischen Almluft, Schotterpisten und dem Gefühl, den ganzen Berg für sich zu haben – da liegt Saalbach Hinterglemm. Das Glemmtal im Salzburger Pinzgau hat sich seinen Ruf als „Home of Lässig“ redlich verdient: nicht durch leere Marketing-Versprechen, sondern durch eine Infrastruktur, die sowohl im Sommer als auch im Winter ihresgleichen sucht. Wer einmal hier war, versteht warum.
Das obere Glemmtal liegt auf rund 1.000 Metern Seehöhe, flankiert von den sanft geschwungenen Gipfeln der Pinzgauer Grasberge und der Kitzbühler Alpen. Einige davon ragen über 2.000 Meter hoch – darunter markante Fixpunkte wie der Schattberg und der Zwölferkogel. Das Tal ist bewusst ruhig gelegen und von Maishofen aus erschlossen. Dennoch liegen urbane Knotenpunkte wie Zell am See und die Festspielstadt Salzburg in bequemer Reichweite. Ob mit dem Zug, dem Auto oder via Flughafen Salzburg: Die Region ist hervorragend erreichbar, ohne sich wie ein überlaufenes Massentouristenziel anzufühlen.
Wer im Sommer ans Bike denkt, denkt früher oder später an das Glemmtal. Gemeinsam mit Leogang und Fieberbrunn entstand hier die größte zusammenhängende Bike-Region Österreichs – mit über 120 Kilometern Lines und Trails über sieben Berge. Der legendäre Hacklberg-Trail, die technisch anspruchsvolle X-Line oder die familientaugliche Z-Line am Kohlmais bieten für jedes Fahrlevel die passende Herausforderung. Moderne Kabinenbahnen mit Biketransport bringen Fahrer mühelos zu den Einstiegen. Wer noch lernt oder die Kinder ans Biken heranführen möchte, findet in den Learn to Ride Parks an den Talstationen ideale Bedingungen. Auch das Wegenetz für E-MTBs und Gravelbikes lässt keine Wünsche offen.
Über 400 Kilometer markierte Wanderwege durchziehen die Region – von gemütlichen Almrunden bis zur echten Knochenarbeit. Ambitionierte Sportler testen sich bei der Saalbach Hiking Challenge auf dem Pinzgauer Spaziergang (28 km) oder dem Seven Summits Kammweg (24 km). Dank der Sommerbahnen sind die Höhenlagen auch für weniger ambitionierte Gäste barrierefrei zugänglich. Mehr als 40 bewirtschaftete Almhütten sorgen dafür, dass niemand hungrig vom Berg kommt.
Wer in einem der Partnerbetriebe im Glemmtal übernachtet, erhält die JOKER CARD automatisch dazu. Sie ist der Schlüssel für den perfekten Sommer und ermöglicht die kostenlose Nutzung nahezu aller Sommerbergbahnen, freien Eintritt zu den Top-Attraktionen im Talschluss und exklusive Ermäßigungen in der gesamten Sportregion.
Der Skicircus zählt zu den bekanntesten Skigebieten der Welt – und das aus gutem Grund. Bis zu 270 lückenlos verbundene Pistenkilometer, modernste Umlaufbahnen mit Sitzheizung und ein Fokus auf minimale Wartezeiten garantieren ein erstklassiges Wintersport-Erlebnis. Anfänger finden ihre ruhigen Hänge, Carver breite Boulevards und Fortgeschrittene die tiefschwarzen Weltcup-Abfahrten am Zwölferkogel. Wer Freeride auf Weltklasseniveau sucht, biegt Richtung Fieberbrunn ab. Ski-in / Ski-out ist hier kein Werbeversprechen, sondern gelebter Standard – viele Unterkünfte liegen direkt an den Liften oder Pisten.
Das Glemmtal funktioniert auch ohne Alpin-Ski hervorragend. Langlaufbegeisterte nutzen die Loipen im Talschluss, Rodelfans die beleuchtete Bahn am Reiterkogel. Kilometerweit präparierte Winterwanderwege mit Blick ins verschneite Tal bieten die perfekte Alternative für alle, die keinen Skipass brauchen.
Am Ende des Glemmtals konzentriert sich eine beeindruckende Dichte an Erlebnisangeboten. Die 200 Meter lange Hängebrücke – bekannt als die Golden Gate Bridge der Alpen – überspannt das Tal in 42 Metern Höhe und führt direkt in den Baumwipfelweg, den höchstgelegenen Wipfelwanderweg Europas. Der Hochseilpark und der Jump and Slide Park mit Riesenrutschen und Trampolinen machen den Talschluss zum Pflichtprogramm für Adrenalin-Suchende. Für die jüngeren Gäste stehen das Teufelswasser und Schnitza's Holzpark bereit – zwei naturnahe, direkt am Gebirgsbach gelegene Themenbereiche, die besonders im Sommer hoch im Kurs stehen.
Der perfekte Familienberg: Der kleine Clown führt die Jüngsten spielerisch von der Berg- zur Mittelstation. Das absolute Highlight auf Montelino's Erlebnisweg ist die Wildfütterung nahe der Panoramaalm, weshalb Familien mit Kindern am Kohlmais selten enttäuscht bergab fahren.
Auf 1.700 Metern Seehöhe wartet am Reiterkogel ein clever zweigeteiltes Angebot. Während Kinder auf dem Berg Kodok Rätsel rund um den gleichnamigen Kobold lösen, finden Ruhesuchende im Waldwellness-Areal ihren Rückzugsort. Hier hängt man buchstäblich in Hängematten zwischen jahrhundertealten Fichten in einer der ruhigsten Ecken der Region.
Ein interaktiver Lehrpfad an der Hochalm vermittelt die Geschichte und Technik der modernen Bergbahnen. Oben auf der Westgipfel-Bergstation auf 2.096 Metern wartet zudem ein echtes Highlight für Mountainbiker: einer der höchstgelegenen Pumptracks Österreichs. Kein schlechter Ort, um den Abend ausklingen zu lassen.
Saalbach Hinterglemm macht es Gästen leicht, das Auto einfach stehenzulassen. Das integrierte Guest Mobility Ticket ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten Bundesland Salzburg für die komplette Aufenthaltsdauer. Wer mit dem Zug anreist oder einmal im Tal angekommen ist, braucht das eigene Fahrzeug schlichtweg nicht mehr.